5-11-2018


Maristisches Treffen über Kinderschutz in Brüssel

Am 04. September 2018 fand in Brüssel ein Treffen mit dem Thema über den Schutz von Kindern, von Jugendlichen und von Personen in verwundbaren Situationen statt. Dreizehn Brüder nahmen daran teil.

Das Treffen wurde von Herrn Herman Cosijns, Sekretär der Bischofskonferenz, und Frau Micheline Cara aus der juristischen Abteilung des interdiözesanen Zentrums organisiert.

Bei dieser Begegnung ging es um das von der Kirche in Belgien festgelegte Vorgehen, wie man auf Klagen von Missbrauchsopfern, begangen durch Priester und Ordensleute, antworten soll.

Die Haltung der Kirche in der Vergangenheit wurde in großen Linien aufgezeigt. Man muss heute die Kluft klar erkennen, die zwischen dem Schutz der Institution und dem Alleingelassensein der Opfer bestand. Dies führte zu einer Zusammenarbeit wischen Kirche und Staat, die nun gute Früchte zeigt. Die Opfer konnten ihre Klagen vorbringen und ihr Leiden ist bewusst geworden.

Die beiden Animatoren haben von der Gegenwart und der Zukunft gesprochen und die Brüder aufgefordert, wachsam zu bleiben und Mittel zu ergreifen, dies zu auch weiterhin zu sein. Sie haben ihre Zufriedenheit über das mutige Vorgehen der Brüder ausgesprochen und über die beiden herausgegeben Büchlein und forderten sie auf, alles in die Praxis umzusetzen und nicht auf die lange Bank zu schieben.

Andere aktuelle Themen wurden ebenfalls angesprochen, wie zum Beispiel der Schutz der persönlichen Daten.

Frater Provinzial Brendan Geary danke am Schluss den beiden Organisatoren und den Brüdern, die an diesem Morgen nach Brüssel gekommen sind. Nun können auf der Basis der besprochenen Themen die schon getroffenen Regelungen eine Umgebung schaffen, die für alle zu einem gesunden und günstigen  Wohlergehen beiträgt.

17-10-2018


Eine Ehrung für Frau Ria Walk

Eine Ehrung für Frau Ria Walk

Am 08. September 2018 wurde Frau Ria Walk in einer Feierstunde von den Maristenbrüdern in Westerhelling in Nijmegen verabschiedet.

Sie hat 31 Jahre im Haus Westerhelling gearbeitet im Dienst an den Brüdern, den Gästen und Gruppen, die das Haus besuchten. In den letzten Monaten war sie wegen aufkommender Krankheit schon nicht mehr da und bedauerte von ganzem Herzen, bei den Brüdern nicht mehr ihren normalen Dienst tun können.

Ihr Arbeitsvertrag sah anfangs vor, häusliche Arbeiten in der Kommunität der Brüder zu verrichten. Ende der 80er Jahre vermehrten sich in Westerhelling die Treffen der Ausbildung und des religiösen Nachdenkens, was für Ria und ihrer Kollegin zusätzliche Arbeit bedeutete, weil die Zimmer hergerichtet werden mussten und für manchmal 15 Personen das Essen zubereitet werden musste. Ria war eine gute Köchin und liebte das Kochen. Und die „anwesende Kundschaft“ und die Brüder schätzten ihre Kochkünste, natürlich!!!

Im Laufe der 90er Jahre kamen einige Flüchtlinge und vergrößerten so die Gemeinschaft. On nun an musste sie sich um 12 Personen kümmern und das geeignete Essen dafür vorbereiten.

Ab 2000 wurde Westerhelling das Provinzialhaus der neuen Provinz Europa-Zentral-West. Ria hat sich an die neue Situation gewöhnt und war, wie immer, bereit, den Brüdern und anderen Personen zu dienen, die aus Deutschland, Belgien oder Großbritannien kamen. Sie hatte keine Probleme, um sich mit den Gästen aus verschiedenen Ländern verständlich zu machen. Jeder verstand ihre Gestik.

Bei der Feier eines Jubiläums der Brüder schenkte Ria der Kommunität einen sehr schönen, von ihr gestalteten Wandteppich mit der Darstellung der Jungfrau Maria. Heute hängt dieser Wandschmuck im Speisezimmer des Hauses. Sicherlich verlangte dies von ihr zahlreiche zusätzliche Arbeitsstunden. Dies zeigt einmal mehr, wie stark sie in das Leben der Kommunität eingebunden war.

Ria erhielt für ihre hingebungsvolle Arbeit, für ihren gesunden Humor und ihr befreiendes Lachen die päpstliche Auszeichnung „Pro Ecclesia et Pontifice“. Dies ist ein sehr verdientes Dankeschön für ihre lange Karriere im Dienst der Ordenskommunität. Ihre Tätigkeit war eine kostbare und wichtige Hilfe für die apostolische Arbeit der Brüder.

Ria kann mit Stolz und Dankbarkeit auf diese wunderbaren Jahre zurückblicken.

Ein festliches Mittagessen als Endpunkt des Festes versammelte um den gleichen Tisch die Mitglieder ihrer Familie, gute Bekannte, Freunde und Kollegen. Alle Anwesenden wünschten ihr noch viele Jahre im Ruhestand.

7-10-2018


Sommercamp in Kenia – Orore 2018

Sommercamp in Kenia – Orore 2018

Wie vor zwei Jahren, so machte sich auch dieses Jahr wieder eine Gruppe von 11 meist jungen Leuten, die seit Jahren mit den Maristenbrüder verbunden sind, auf den Weg nach Orore. Dies waren Jasmin Nimar aus dem Cmi-Team, Wolfgang Hacker, Sportlehrer am MK, und Frater Michael sowie 8 junge Erwachsene, davon 5 ehemalige Maristen-Volontäre aus Mindelheim.

Orore ist ein Fischerdorf am Viktoriasee, wo es eine Maristenkommunität und die „Our-Lady-of-Orore Primary School“ mit Internat gibt. 

Das Sommercamp ging über zwei Wochen, in denen ein Teil der Schüler und auch einige Dorfkinder über die Ferien in der Schule bleiben durften, anstatt nach Hause zu fahren. Die ca. 65 Kinder hatten die Möglichkeit, am Vormittag etwas Praktisches, Schönes oder einfach Interessantes zu basteln und am Nachmittag, auf der großen Sportwiese des Geländes, beim Sport ihr Interesse für neue und altbewährte Spiele wie Fußball oder Netball zu zeigen. Das Programm wurde völlig von dem Mindelheimer Team geplant und durchgeführt. Vier Lehrer der Schule und die Brüder der Kommunität halfen tatkräftig bei der Durchführung mit.

Das kurzfristige Ziel des Camps wurde mit Sicherheit erfüllt: Den Waisenkindern oder den aus schwierigen Familien kommenden Kindern ein sicheres Umfeld zu bieten, wo sie einfach nur Kinder sein können und wo Spaß und sie selbst als Individuum an erster Stelle stehen. Manchmal brauchte es dazu nicht viel, um ein Kind glücklich zu machen; da reichen auch schon selbstgemischte Seifenblasen oder improvisierte Zwischenspiele.

Damit das Sommercamp für die betreuten Kinder aber auch nachhaltig eine Wirkung hat, möchten die Volontäre nach ihrer Rückkehr in Deutschland mit Vorträgen und persönlicher Werbung über die Umstände dieser Kinder informieren und für besonders bedürftige Kinder um Schulpatenschaften werben. Das Schulgeld, mit dem alle Kosten für ein Schuljahr abgedeckt sind (Schule, Internat, Verpflegung, Schuluniform…) beträgt 400 Euro. Falls Sie mehr Informationen darüber erhalten oder selbst eine persönliche Schulpatenschaft für ein bestimmtes Kind übernehmen wollen, können Sie sich gerne an einen der Teilnehmer oder an das Cmi-Büro in Mindelheim (Tel.Nr.: (+49) 08261/220 24 60 oder Email: jasmin.nimar@maristen.org ) wenden.

Für alle 11 Teilnehmer aus Deutschland, aber auch für die Brüder und Lehrer vor Ort und vor allem für die Kinder, waren die gemeinsamen Tage eine wunderbare Zeit, geprägt von tiefen Erfahrungen, z. T. mit privaten Erfahrungen und Erkenntnissen, aber vor allem mit freudigen Begegnungen. Das Feedback war von allen Seiten so positiv, dass bereits jetzt schon für 2020 ein drittes Summercamp ins Auge gefasst wurde.

26-09-2018


Frater Hans Seubert besucht die Brüder in Furth

Frater Hans Seubert besucht die Brüder in Furth

Am Montagnachmittag kam F. Hans Seubert nach Furth auf Besuch. Er befindet sich gerade auf Heimaturlaub und hat die Brüder in Furth besucht. F. Hans geht es inzwischen besser, denn er hatte vor zwei Wochen eine schwere Malariaattacke, von der er sich langsam erholt. Nach seiner Ankunft in Deutschland unterzog er sich einer gründlichen Untersuchung im Tropischen Institute in Würzburg. Bis jetzt hat er noch keine Rückmeldung und kein Ergebnis über den Test.

Er war sehr froh seine früheren Noviziats Kollegen F. Ehrenbert Steinkirchner und F. Heinrich Schamberger wiederzusehen. Beide sind jetzt nach 60 Jahren wieder in Furth zusammen in der Kommunität.

  1. Hans der mit F. Andreas über 30 Jahre zusammen in Kenia wirkt meinte bei seinem Besuch, dass er die beiden Brüder Ehrenbert und Andreas beneidet, da sie sind etwas besser gebaut sind. An seiner hageren Gestallt kann jeder erkennen, dass afrikanische Lebensweise einen Mann wie F. Hans auch zeichnen und prägen kann.

Obwohl sein Besuch kurz war hat er wohl gefühlt und die Zeit mit den Brüdern genossen.

Wir wünschen F. Hans eine baldige Genesung

Uns einen erholsamen Urlaub, sodass er nach zwei Monaten gestärkt seine Aufgabe in Ramba/Kenia wieder aufnehmen kann.

13-09-2018


Erstes Maristisches Laientreffen in den USA

Erstes Maristisches Laientreffen in den USA

Es war ein besonderes Privileg, beim ersten maristischen Laientreffen in den USA vom 18.- 20. Juli dabei zu sein. Das Treffen fand im Exerzitienzentrum der Redemptoristen in Long Branch New Jersey statt, an dem 75 Laienmaristen und einige Brüder teilnahmen, darunter auch der Provinzial Frater Pat McNamara. Er war eine wirklich freudige Erfahrung mit einem großen Zusammengehörigkeits-gefühl und einer starken spirituellen Erfahrung.

Das Treffen wurde moderiert von Pep Buetas, dem Co-Direktor der Laien in Rom, und Patti Rios von Mexiko, der der Champagnat-Bewegung angehört.

Der Verlauf der Konferenz zeigte klar auf, dass jede maristische Gruppe drei Elemente für Leben, Reflektion, Gemeinschaftserfahrung und Aktionsplan haben muss.

Die erste Übung erlaubte den Teilnehmern, sich an drei Gruppen zu beteiligen und Erfahrungen zu identifizieren, welche oben angeführte Elemente bezüglich maristischen Charisma am meisten attraktiv waren.

Danach folgten von Pep und Patti zwei Präsentationen. Pep sprach über die gedankliche Entwicklung der Laienmaristen bei den verschiedenen Generalkapiteln und in maristischen Dokumenten, besonders in „Wasser aus dem Felsen“ und Versammelt um den gleichen Tisch“. Es ist klar, dass das erste Stadium darin bestand, das Charisma zu sehen und zu entdecken. Darauf folgte gewöhnlich eine Begegnung mit einem Bildungsprogramm und verschiedene Stufen des Engagements, je nach persönlicher Erfahrung.

Patti zeigte in ihrer Präsentation die Entwicklung der Champagnat-Bewegung von ihrem Beginn durch Frater Charles Howard im Jahr 1980 auf.  Es ist interessant, dass in der Englisch sprechenden Welt diese Bewegung nie Attraktion gewann. Seit 2012 wurde da Programm überarbeitet, um es Laien freundlicher zu machen.

Andere Bereiche der Konferenz enthielten ein Brainstorming über das, wie eine Laienvereinigung aussehen könnte und eine Reihe von Vorschlägen, wie eine Grundlage einer solchen Bewegung aussehen könnte.

Es war klar, dass eine Organisationsteam entstehen müsste, die verschiedenen Vorschläge anzuschauen und einen Aktionsplan zu erstellen. Kommunikation und Ausbildung sind sicherlich zwei Schlüsselworte, die für die Entwicklung einer Laienorganisation entscheidend sein würden. Eine andere interessante aber sehr realistische Schlussfolgerung war, dass eine Finanzquelle für die Laienbewegung gefunden werden muss.

Ich schätzte die Gelegenheit sehr, bei einem solchen historischen Moment dabei zu sein, als es darum ging, einen maristische Laiengruppe in den USA zu schaffen und danke allen Teilnehmern für die gute Aufnahme, die ich erlebte.

Frater P.J.McGowan

Maristenbrüder

europafront

Die fünf Länder der Provinz Europa-Zentral-West:

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