2 Juni 2016

Barmherzigkeit


Botschaft zum Fest des Heiligen Marzellin Champagnat

Die Botschaft in diesem Jahr unseres Generalsuperiors zum Fest des heiligen Marzellin am 06. Juni versteht sich im Zusammenhang mit dem Fourvière-Jahr und dem der Barmherzigkeit. „Champagnat und seine jungen Priesterfreunde träumten von einer Kirche mit marianischem Gepräge, das heißt, mit der tiefsten Bedeutung von Barm­her­zig­keit,“ unterstreicht Frater Emili Turú. „Sie träumten von einer christlichen Ge­mein­schaft, deren Lebensgrundlage und deren Sendung die Barmherzigkeit ist.“

6juni

Wie in den vergangenen Jahren verbreitet Frater Emili seine Botschaft mit einem Video von 28 Minuten, das über diesen Link gesehen werden kann: www.champagnat.org/­400.php?a=6&n=3979. Es enthält Beiträge von verschiedenen Maristen in der Welt.

Frater Felix Donald Banam erinnert an die symbolische Geste unseres Papstes, wo er zur Versöhnung aufruft, als er im November 2015 das Jubiläumsjahr in der Hauptstadt der Republik Zentralafrika eröffnet.

Als Frater Emili sagt, dass Barmherzigkeit Leben gibt, hat er auch zwei maristische Laien eingeladen (Carole Wark und Giusy Orlando), um über ihre Erfahrungen, Mutter zu sein, zu sprechen. Denn sie können uns die Beziehung erklären, wenn man von der etymologischen Wurzel des hebräischen Wortes zwischen Gebärmutter und Barm­her­zigkeit ausgeht.

Im zweiten Teil der Botschaft unterstreicht der Generalsuperior, dass uns das Jubeljahr einlädt, barmherzig zu sein wie der Vater und „ganz konkret alle Menschen zu lieben, damit deren Nöte uns berühren“ und dass wir unsere Herzen öffnen, wie der Papst bittet, „für jene, die am Rande leben und gezeichnet sind, und wo die moderne Welt manchmal dramatische Situationen geschaffen hat“.

Frater Emili erinnert uns daran, dass bereits zahlreiche Maristen den vom Papst ausgesprochenen Aufruf leben. In diesem Sinn bietet er für zwei afrikanische Brüder – René M’Bumba Nsasi (Demokratische Republik Kongo) und Straton Malisaba (Ru­an­da) – die Möglichkeit, uns an die Herausforderung von Marzellins Ideal zu erinnern: die Nähe der am meisten verletzten Menschen zu suchen.

„Unsere afrikanischen Brüder erinnern uns ebenfalls daran, dass man nicht über große Mittel verfügen muss, um barmherzig zu sein. Es reicht ein empfindsames und brü­der­liches Herz, mit großem Vertrauen zu Maria, unserer Guten und Lieben Mutter“, fasst Frater Emili zusammen.

Schließlich erinnert uns Frater Emili daran, dass das „Fourvière-Projekt“ ein Projekt der Barmherzigkeit ist, und dankt für das Geschenk von verschiedenen maristischen Zweigen, die sich „in den letzten zweihundert Jahren bemühten, die barmherzige Ge­gen­wart des Vaters auf marianische Weise zu sein“.

Er schließt mit den Worten: „Möge uns der heilige Marzellin und das Zeugnis von so vielen Maristen Champagnats in der ganzen Welt dazu führen, dem Geist von Fourvière treuer zu sein und barmherziger zu sein.“

Quelle: www.champagnat.org (31. Mai)

 

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