27 Juni 2014

Spiritualität


Ein Wochenende für Brüder aus jeder Kommunität

Am Freitag, 20. Juni, trafen sich in Habay (Belgien) Brüder aus unserer Provinz, die in ihren Kommunitäten verschiedene Aufgaben übernehmen. Pater Gero McLoughlin, ein Jesuit aus Edinburgh in Schottland, leitete diesen Workshop.

Die Darlegungen von Pater Gero sollten uns helfen, unsere Spiritualität zu vertiefen. Er begann am Freitagabend mit einer Erklärung des „Examens” des heiligen Ignatius. Dieser förderte diese Praxis, um den Mitgliedern der Gesellschaft Jesu zu helfen, Gottes Gegenwart in ihrem Leben bewusster wahrzunehmen. Leider entwickelte sich seine Hilfe in späteren Jahren in verschiedene Richtungen, wo doch der Kernpunkt war, dass man während des Tages auf verschiedene Ereignisse schauen sollte, wo man gesündigt oder gefehlt hat. Dies war keineswegs die ursprüngliche Absicht von Ignatius. Der Tag endete mit einer persönlichen Betrachtungszeit, wie wir Gottes Gegenwart an diesem Tag in unserem Leben erfahren konnten.

Am Samstag, 21. Juni, machte uns Pater Gero mit einigen Auszügen aus Predigten und Ansprachen von Papst Franziskus bekannt, um zu zeigen, wie sein jesuitischer Hintergrund seine Aussagen beeinflussen. Er lud uns ein, über Pater Champagnats Leben nachzudenken, um Vorfälle in seinem Leben zu erkennen, die ähnliche Werte zeigen: Barmherzigkeit, Innerlichkeit, Arme, Kirche, Maria.

Die meiste Zeit des Workshops war der Erforschung unserer begnadeten, sündigen und hoffnungsvollen Geschichte gewidmet. Pater Gero lud uns ein, über unsere Erfahrung seit dem II. Vatikanum als Provinz und als Institut nachzudenken, um die Wege zu erkennen, in denen Gottes Geist in unserer Erfahrung gegenwärtig war. Nach einer Zeit persönlicher Reflektion konnten sich die Brüder in Gruppen immer wieder austauschen. Dieser Vorgang half den Teilnehmern, unsere Geschichte der Gnade und der Dunkelheit zu erkennen und zu sehen, wie Gottes Gegenwart auch bei solchen verschiedenen Erfahrungen spürbar war.

Alle Brüder teilten die Meinung, wie segensreich dieses Wochenende für sie persönlich war. Sie schätzten den feinen Stil von Pater Gero und den charakteristischen britischen Humor.

Frater Brendan Geary

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