3 März 2016

Geschichte


Film über einen irischen Maristenbruder

Die Geschichte des irischen Maristenbruders, der den Fußballclub Celtic Glasgow (Schott­land) gegründet hat, wird auf der Leinwand öffentlich gemacht.

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Auf der irischen Homepage www.catholicireland.net wurde in einem Artikel berichtet, dass das Britische Film Institut einen Kinofilm über Andrew Kerins unterstützt, der besser bekannt ist mit seinem Ordensnamen Bruder Walfrid, und über die irische Gemeinde in Schottland in dieser Zeit.

„Bruder Walfrid und der Osten von Glasgow stehen ganz im Zentrum der Geschichte“, stellt der preisgekrönte schottische Literat Andrew O’Hagan fest, der gerade am Dreh­buch arbeitet, nachdem ihn der Regisseur des Films, Peter Mullan, dazu ausgewählt hat.

„Ohne ins Detail zu gehen, es ist die Geschichte einer irischen Familie, die in der Gegend in der Zeit vor der Gründung des Clubs um den Salzmarkt wohnte“, fügt er hin­zu. „Es ist die Geschichte von Mitgliedern der Kirchengemeinde, vom dortigen Klerus und der Gemeinde der irischen Einwanderer, die sich gerade selbst sozial und politisch organisierte. Es ist eine Geschichte, die nie erzählt wurde.“

Die Geschichte spielt in der Zeit, nachdem die ersten Überlebenden der großen Hun­ger­katastrophe in den 40er Jahren im Jahr 1846 in Glasgow ankamen, bis zum Jahr 1888, als Bruder Walfrid den Club Celtic Glasgow gründete. Es geht auch um die Art und Weise, wie diese Einwanderer eine irische Gemeinde innerhalb der katholischen Pfarreien in der Stadt bildeten.

„Dieser Verein, der von den Maristenbrüdern aufgebaut wurde, machte seinen Weg bis zum europäischen Ruhm, aber diese Periode von 40 Jahren wurde bisher nie in einer Weise dokumentiert, die mich zufriedenstellen konnte“, stellt Andrew O’Hagan fest.

Frater Walfrid stammte aus Ballymote im County Sligo und trat 1864 bei den Maristen ein. Er machte die Ausbildung zum Lehrer und wurde Direktor der Schule Sacred Heart in Glasgow. 1888 gründete er den Fußballclub Celtic, um Geld für die Armen im Osten Glasgows aufzubringen. 1893 wurde er in das East End von London geschickt, wo er Fußballtourniere organisierte, um Geld zu sammeln, und wo er eine Wohltätigkeits­ein­rich­tung gründete, die sich „Mittagstisch der armen Kinder“ nannte.

Frater Walfrid starb am 17. April 1915 im Alter von 74 Jahren in Dumfries, Schottland.

„Es ist eine Geschichte über Selbstachtung, über Entbehrungen, darüber wie man schwere Zeiten überwinden kann, und damit könnte sie auf irgendeine Weise nicht aktueller sein“, sagte Andrew O’Hagan.

Quelle: www.champagnat.org, 2. März 2016

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