4 November 2015

Einkehrtag


„Frater Henri Vergès, Zeuge und Marist auf islamischem Boden“ von Frater Alain Delorme

17. Oktober in Habay. Das belgische Team „Verbundenheit von Brüdern und Laien“ hatte Frater Alain Delorme von Saint-Paul-Trois-Châteaux in Frankreich eingeladen, um uns das Leben von Frater Henri Vergès näher zu bringen, Maristenmärtyrer in Algerien. Zuerst stellte Frater Alain diesen maristischen Menschen den Brüdern von Genval und Kessel-Lo vor.

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Frater Alain hat Frater Henri Vergès recht gut gekannt und hat ihm zwei Bücher gewidmet: 15 Tage Gebet mit Frater Henri Vergès und Von Capcir bis Casbah. Mit leidenschaftlichen Worten ließ uns Frater Alain am Rhythmus des christlichen Lebens in der Wirklichkeit des Islam teilnehmen. Frater Henri hat dies auf maristische Weise gelebt, mit Familiengeist, diskret, und auf das Herz jener hörend, die an seine Tür klopften.

Frater Alain ließ uns eintreten in den Kontext des Lebens dieser Männer und Frauen auf islamischem Boden, die uns dieses Zeugnis der Frohbotschaft der Selbsthingabe gegeben haben und auf das neue Gebot Jesu geantwortet haben: „Es gibt keine größe­re Liebe als sein Leben für jene hinzugeben, die man liebt.“ Es sind 19 Märtyrer in Algerien, unter denen die Brüder von Tibhirine am bekanntesten sind, unsterblich geworden durch den Film Von Menschen und Göttern.

Es ist nicht wichtig, dass der Universalglaubende Brahmane, Jude, Christ oder Moslem ist: seine Religion ist die Liebe: Liebe zu Gott und Liebe zu seinen Ge­schöpfen… Jedes Kind, das in einem jüdischen, chinesischen oder moslemischen Haus geboren wurde, kann in Gott seinen wahren Herrn erkennen; diese Fähig­keit ist ihm angeboren.“ (Kommentar des Korans XXX – 30)

Frater Roberto Di Troia

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