25 März 2014

Brüder und Laien


Internationales Treffen in Rom

Vom 26. bis zum 29. März fand im Generalhaus ein Treffen über Vereinigung der Laien und ihr Verhältnis zum Institut statt. Frater Emili Turú, Generalsuperior, hatte die Initiative dazu ergriffen und es in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat für die Laien durchgeführt. Die Teilnehmer waren mehr als 50 Brüder und Laien aus aller Welt.

Der Vertreter unserer Provinz war Frater P.J. McGowan. Er berichtet wie folgt:

Dieses Treffen war für alle eine sehr brüderliche Erfahrung. Als einer der Teilnehmer fühlte ich die Geburt einer neuen Morgenröte mit unseren Laienkollegen in der Maristenwelt, die danach streben, unsere Partner beim Leben des maristischen Charismas in der Zukunft zu sein.

Das Treffen hatte zwei Ziele:

A) Austausch von Informationen über verschiedene Möglichkeiten der Laienvereinigungen besonders auf der Grundlage der Erfahrung anderer religiöser Gruppen und schon bestehender Projekte in verschiedenen Teilen unseres Instituts

B) Beginn eines Prozesses der Entscheidungsfindung über die Strukturen von Vereinigungen, die für das Institut am geeignetsten sind und Empfehlungen für den Generalrat ausarbeiten

Am ersten Tag wurden wir über die Erfahrungen von drei Kongregationen unterrichtet: Marianisten, Salesianer, Scollopianer. Diese haben gut organisierte Laienvereinigungen. Am zweiten Tag erhielten wir Informationen über unsere eigenen maristischen Erfahrungen, einschließlich der Champagnatbewegung und anderer Ausdrucksweisen von Laienvereinigungen in der Welt, besonders in Kanada, Australien, Südamerika und Europa.

Frater Emili war uns dabei behilflich, vier Grundfragen in Bezug auf die Laienvereinigungen zu klären:

1) Wir müssen entscheiden, welcher Typ von kanonischer, ziviler oder maristischer Struktur am besten geeignet ist, um das maristische Charisma zu verbreiten.

2) Wir müssen entscheiden, auf welchem Niveau die Autonomie der Laien, der Partnerschaft mit den Brüdern und jegliches Modell von Vereinigung liegen soll.

3) Es ist wichtig, dass wir auf der Basis der Internationalität des Instituts aufbauen und die reiche Verschiedenheit über die ganze Welt hinweg berücksichtigen.

4) Wir müssen auch in Betracht ziehen, für die Vielzahl der Einrichtungen, für die wir die Verantwortung tragen, angesichts des Schwindens der Anzahl von Brüdern in einigen Gebieten der Maristenwelt eine Lösung zu finden.

Im Zentrum des Treffens stand vor allem, einen Rahmen zu finden, innerhalb dessen die Maristen die ganze Erfahrung unseres reichen Charismas erleben können. Ich denke, es besteht eine gesunde Spannung und Ergänzung zwischen der Notwendigkeit, unsere Projekte in die Zukunft zu führen und der gleichzeitigen Verbreitung des Charismas von Marzellin Champagnat.

Das Treffen stellte den Beginn eines Prozesses dar, der uns mit großem Vertrauen in die Zukunft der maristischen Gegenwart „mit Herzen, die keine Grenzen kennen”, blicken lässt. Wir werden voll Hoffnung sehen, was daraus wird.

 

 

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