7 April 2016

Provinzkapitel


Maristen auf einer Reise mit Tandem

Das 6. Provinzkapitel fand vom 28. März bis 1. April in Freising statt. Es waren Ma­ris­tenbrüder und Laien aus der Provinz beteiligt, die man als „Neue Maristen“ bezeichnen könnte. Andere Gäste waren der Generalsuperior Frater Emili Turú, der Direktor des Missionssekretariats, Frater João Carlos do Prado, der Generalrat Frater Ernesto Sán­chez und Frater Gabriel Villa-Real Tapias von der Provinz Hermitage. Zusammen bil­deten sie eine dynamische, energiegeladene und repräsentative Gruppe von Maristen.

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Die besondere Art der Moderation war ein Prozess, der „Suche nach Zukunft“ genannt wird. Das Kapitel nahm uns auf eine Reise mit durch unsere Vergangenheit, unsere Ge­genwart und unsere Zukunft. Unsere Reise war zugleich ein Nachdenken über unser Leben als Maristen und unser persönliches Leben, aber meistens waren die beiden nicht zu trennen.

Entsprechend der österlichen Zeit waren die Messe und ein Morgengebet auf die Ge­schichte der Jünger von Emmaus ausgerichtet. Dies erlaubte es uns, unsere Überle­gun­gen über den Prozess darauf zu richten, wo wir gerade jetzt auf unserer maristischen Reise sind und was unsere persönliche maristische Mission für die Zukunft sein wird. Einige der am meisten genannten Bereiche für die Zukunft waren: Führung durch Laien, Spiritualität, internationale Beziehungen, Sorge für die Brüder und Mission an neuen Grenzen.

Der Prozess des Nachdenkens ermutigte uns, beim Planen der Zukunft kreativ zu sein. Dabei gab es genug Spaß, Gelächter und einen Reichtum an Imagination, wovon das am meisten denkwürdige die „Tandemreise“ war. Wir stellten das Bild aller Maristen dar, Brüder und Laien, die zusammen Seite an Seite auf die Reise gingen und dabei einen Rucksack trugen, der all die wunderbaren Elemente unserer Mission enthielt, die unsere Arbeit als Maristen mit Energie erfüllen und zur Vollendung bringen. Unsere Kreativität sprühte Ideen, erlaubte erfreuliche Beziehungen, schuf Familiengeist, ist unvergesslich und war vor allem ein großer Spaß! Ein Muss für alle maristischen Ak­tivitäten in jedem Alter!

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Die große Spannbreite der teilnehmenden Maristen ermöglichte eine ausgedehnte Kenntnis von Grundinformationen, was ein fundiertes Bild für Aufgaben der Zukunft schuf. Die hauptsächlichen Empfehlungen für den Provinzialrat, die auf natürliche Weise aus unserer Reise in die Zukunft entsprangen, waren einstimmig.

Das Provinzkapitel empfahl dem Provinzialrat, sein Augenmerk auf die folgenden Kernpunkte zu richten:

1. Zusammenarbeit mit CEM (Europäische Konferenz der Maristen), um Vor­schlä­ge auszuarbeiten für ein Netzwerk der Schulen und Projekte in Europa;

2. Ausbildungsprogramme und Tagungen planen, um einen typisch maristischen Leitungsstil zu fördern (Marist Leadership);

3. Neue Strukturen entwickeln, um es allen Maristen in der Provinz zu er­mög­li­chen, an Entscheidungsprozessen teilzunehmen, zu entscheiden und zusammen zu handeln im Bereich der Mission;

4. Wege finden, Projekte für junge Erwachsene zu unterstützen und zu entwickeln;

5. Unsere maristische Spiritualität vertiefen und fördern und unseren Weg, Ma­ris­ten in der Welt zu sein.

Frater Emili bat uns, uns auf die Bereiche community (Kommunität), care (Pflege der Brüder), courage (Mut) und commitment (Einsatz) zu konzentrieren. Er bat uns, den Mut aufzubringen, uns ganz einzusetzen und lud uns dazu ein, Risiken einzugehen und unsere Ängste zu überwinden. Wenn ich auf die fünf ausgewählten Empfehlungen blicke, bitte ich, uns ganz für unsere Mission einzusetzen und in der Weise, wie wir sie ausüben, kreativ zu sein, indem wir dies in einem gegenseitigem Tandem tun als Ma­risten zusammen.

Aisling Demaison,
Direktorin für maristische Erziehung

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