31 März 2016

Maristische Erziehung


Marzellin in den Augen von Maristenschülern

Schüler der 2. Klasse am Marian College Dublin sind die Gewinner des Kunst­wett­be­werbs, den man ausgeschrieben hat, um die Schüler unserer Schulen und ehemaligen Maristenschulen in unserer Provinz einzuladen, „unsere Maristengeschichte mit deinen Farben zu erzählen“.

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Klicke hier, um die schöne Arbeit der Gewinner zu sehen: https://youtu.be/BAKyeREUNo8

Wir fragten die Kunstlehrerin und die Schüler, uns ein wenig über ihre Erfahrung zu erzählen.

„Im letzten Monat wurde unsere Schule von Aisling Demaison gebeten, an einem Kunstwettbewerb für Maristenschulen teil­zu­nehmen mit der Aufgabe, das Leben von Marzellin Cham­pag­nat auf neue Weise zu illustrieren. Ich freute mich, wie of­fen die Schüler waren gegenüber der Geschichte des Mannes, der die Philosophie erfand, auf die diese Schule heute gebaut ist.

Ich weiß, dass die Geschichte von Marzellin einen ansprechen kann. Er war ein in­te­res­santer junger Mann voller Ideen, der lernen wollte und Spaß mit seinen Freunden haben wollte. Zu gewissen Zeiten hatte er kein gutes Verhältnis zur Schule, er konnte sich Probleme schaffen, er wollte jung und frei sein und mit seinen Freunden zu­sam­men sein. Dann aber traf ihn ein tragisches Ereignis, als seine Mutter starb und auch sein Freund kurz darauf. Dies veränderte ihn und brachte ihn dazu, über die wirklich bedeutenden Dinge des Lebens nachzudenken. Er wollte jetzt alles anders machen, und ich denke, seine Geschichte ist in gewisser Weise vergleichbar mit der von vielen. Ich hatte viel Freude dabei, die Fotos mit den Schülern zu machen, da dies viel persönlicher war, als einfach Fotos aus dem Internet zu holen oder aus Geschichtsbüchern. Ich glaube, dass die Schüler in so einer kurzen Zeit einen hohen Standard im Linolschnitt erreicht haben, und es war erfreulich zu sehen, wie sie zusammenarbeiteten und ei­nan­der halfen.

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So fingen wir an, die Ge­schich­te nach­zu­spie­len mit Hil­fe der Kos­tü­me, die von der Schul­büh­ne zur Ver­fü­gung stan­den. Ein um­ge­stülp­ter Zau­ber­man­tel, Wes­ten und ei­ni­ge Hü­te vom Stil Oli­ver wur­den ver­wen­det, um die Ge­schich­te Mar­zel­lins zum Le­ben zu er­wecken.

Anhand dieser fantastischen und oft überschwänglichen Fotos machten wir unsere Zeich­nungen und dann einige wirklich schöne Linolschnitte, die in unserem kleinen Buch vereint sind. Die Fotos, Zeichnungen und Drucke haben sich von einer Geschichte unseres Gründers Marzellin zu einer mehr persönlichen Geschichte entwickelt für alle von uns hier am Marian College.

Besonders erwähnt werden sollen Milan Eszes, Robert Manonache, Raul Einache, Alexander Salami, Sergio Manzaneque, Francisco Espejo und Alex Bodenea dafür, dass sie dem jungen und alten Marzellin Gerechtigkeit zukommen ließen, Cosmin dafür dass er die Kostüme hergerichtet hat (Er machte eine großartige Mutter Marzellins), Jordan Collins als sterbender Junge, und Sean Kynastan, Luke Flynn, Cian Moore, Augustine Valenzuela, Rhys Hickey, Anthony Ramirez, Denis Volkovs, Craig Kavanagh, Stephen Dima, Kyle Goad, Casey Whelan für ihre Rollen als Schüler und schließlich Milan Eszes und Sergio Vieira, die die Fotos so wunderbar eingerichtet haben, allen: gut gemacht.“

Frau Laura Bermingham – Kunstlehrerin

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Hier einige Äußerungen von Schülern, die am Wettbewerb teilgenommen haben:

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Ich machte gerne zusammen mit meinen Freun­den am Wett­be­werb mit, da ich so auf gewisse Weise ihnen näher kam. Ich hatte die Rolle von Marzellin zu spie­len. Zuerst war es mir peinlich, dann aber ge­wöhnte ich mich daran.

Ich freute mich über diesen Wettbewerb. Die Zeich­nun­gen fand ich leicht, aber das Anfertigen der Li­nol­schnitte fand ich herausfordernd, da ich dies zum ers­ten Mal tat. Ich verwendete dafür einen ganzen Monat und es wurde ziemlich gut. Ich glaube aber, dass der Teil des Projekts, der am meisten Spaß machte, der war, als wir verschiedenen Dialoge aus der Geschichte von Marzellin darstellen mussten. Wir kleideten uns so wie er und machten von einem besonderen Teil der Ge­schichte ein Foto, da wir nicht wollten, dass die Li­nol­schnitte altmodisch ausschauten. Insgesamt war es ein Mordspaß.

Ich lernte eine Menge über Marzellin. Und ich denke, das ist wichtig, denn wir sind an einer Maristenschule.

Mein Kunstwerk war ein Linolschnitt, der als Vorlage den Teil aus der Geschichte Marzellins hatte, als seine Gesundheit unter dem Druck der Arbeit sich verschlechterte und er 1840 die Brüder bat, einen neuen Superior zu wählen. Ich hatte die ganze Zeit viel Freude mit meinem Linolschnitt, einschließlich der Nachforschungen und mit dem Zeichnen und der Vollendung meines Originals. Es machte auch Freude, anderen beim Fotografieren zu helfen, als das Foto als Grundlage für ihre Geschichte gemacht wurde, ebenso das Schneiden des Linoleums und schließlich das Bearbeiten mit der Tinte und das sorgfältige Drucken.

Ich zeichnete es 1000mal bis ich das Bild anfertigte, das mir am besten gefiel. Aber jeder musste dem anderen helfen, als wir uns so kleideten, wie die verschiedenen Bilder es verlangten. Es war einfach spaßig. Dann kam die Stunde, wo ich auf das Linoleum zeichnen musste. Als das Bild aufgezeichnet war, begann ich mit dem Schneiden. Ich musste mich dabei wirklich konzentrieren. Ich schnitt aber nicht selbst fertig, konnte es aber mit ein wenig Hilfe vollenden und drucken. Ich denke, indem ich dies tat, lernte ich etwas über Marzellins Geschichte und machte etwas Neues, was ich bisher nie getan habe.
   
Von Schülern der 2. Klasse am Marian College Dublin.

Klicke hier, um ihr großartiges Werk zu betrachten:
https://youtu.be/BAKyeREUNo8

Aisling Demaison

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