20 Februar 2017

Maristen in der Welt


Messe zum 10jährigen Jubiläum des „Global Citizenship“ Projekts

Vor zehn Jahren, im Januar 2007, reisten zwei Mitglieder aus dem Lehrkörper der Lawside Academy in Dundee nach Indien, um Kontakt mit den Maristenbrüdern in Mangamanuthu und Trichy aufzunehmen. Das Ziel war, Wege zu finden, wie man den Brüdern bei ihrer Arbeit mit den Dalits (die niedrigste Gruppe in der Gesellschaft) in dem Dorf Mangamanuthu und bei ihrem „Regenbogenprojekt“ Hilfe leisten kann. Dieses Projekt sorgt für Mütter und Kinder, die an Aids leiden.

Seit diesem ersten Besuch wurde eine Beziehung aufgebaut und dank der wundervollen Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern, Eltern und Freunden aus den zwei katho­li­schen Sekundarschulen in Dundee (St. John’s RC High School und St. Paul’s RC Aca­de­my) und einiger schottischer Grundschulen wurde auf vielerlei Weise Hilfe geleistet, um die Schüler in den Schulen der Brüder in Indien zu unterstützen. Es wurden auch Häuser für die Leute aus dem Dorf gebaut und die Mütter und die Kinder, die an Aids leiden, wurden versorgt.

                         

Am 6. Februar wurde in der Kirche Sankt Peter und Paul in Dundee eine Messe ge­feiert, um den 10. Jahrestag dieses wichtigen Projekts zu begehen. Dies war auch eine Gelegenheit für alle, die bei dem Projekt beteiligt sind, die Diözese von Dunkeld und die katholischen Schulen von Dundee, um Frater Douglas Welsh für seine Arbeit in der Diözese und für die Schulen in den vergangenen dreißig Jahren zu danken. Die Messe wurde von Bischof Stephen Robson gefeiert, der Frater Douglas in Gegenwart des Oberbürgermeisters von Dundee und des zuständigen Stadtrates die Medaille der Di­ö­zese Dunkeld überreichte. Anwesend waren auch die Schulleiterin Fiona McLagan von der St. John’s High School und Theresa Little, die Schulleiterin von der St. Paul’s Aca­de­my zusammen mit den vorigen Schulleitern beider Schulen. Auch viele Lehrer von den zwei Sekundarschulen und von den bei dem Projekt beteiligten Grundschulen wa­ren zugegen, sowie Freunde, Angehörige von Frater Douglas, Gerry Devlin und An­ge­la Ferrier vom Kinharvie Institute und Aisling Demaison, die Direktorin von „Marist Edu­cation“ in der Provinz. Schließlich war auch Frater Provinzial Brendan Geary, der von 1982-1985 in Dundee unterrichtete, zugegen.

Es war ein großartiges, anrührendes Ereignis, ganz im Geist der Maristen. Viele blieben anschließend bei einem Empfang, wo sie miteinander sprechen, Erinnerungen aus­tau­schen und weiter vorausplanen konnten, wie man den maristischen Geist in den Schu­len weiterhin aufrechterhalten kann und auch, wie man sicherstellen kann, dass das Projekt weiterhin zum Wohl der Menschen in Indien und der Lehrer und der jungen Menschen in Dundee weitergeführt werden kann.

Frater Brendan Geary

 

Zur Website des Projekts: www.indiavillageproject.co.uk

Zu einem früher veröffentlichten Artikel zum Projekt: Bulletin, Juni 2015

 

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