16 Mai 2016

Maristenfamilie


Pfingsttreffen in Cham: „Barmherzigkeit – was ist das?“

Zwei Wochen vor dem Pfingstfest fand an der Maristen-Realschule Cham das Pfingst­treffen 2016 statt. Aus diesem Anlass hatten sich derzeitige Schüler aus der Chamer Knabenschule und Ehemalige vom Verein „Freunde der Maristen-Realschule Cham“ sowie Gäste zusammengefunden. Für die Vorbereitungen zu diesem Treffen zeichneten sich wieder der Ehemaligen-Verein zusammen mit seiner engagierten Truppe und für die geistlichen Bereiche Johann Staudner, Religionslehrer an der hiesigen Realschule, verantwortlich.

Im Laufe des späten Freitag Nachmittag trafen die Teilnehmer an der Schule ein. Er­freu­licherweise waren in diesem Jahr auch wieder Schüler von der Maristenschule aus Mindelheim zum Treffen mit ihren Lehrkräften und Frater Michael Schmalzl angereist.

Nach dem gemeinsamen Abendessen stand ein Gottesdienst, zelebriert von Pater Peter Renju vom Redemptoristenkloster Cham auf dem Programm. Während dieser Hl. Mes­se wurde das Thema „Barmherzigkeit“ näher erklärt. Gerade im aktuellen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus diesen Begriff besonders hervorgehoben. Der restliche Abend fand dann in Gesprächen in den Clubräumen seinen harmonischen Verlauf.

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Der Samstag begann nach der Morgenmeditation und einem reichhaltigen Frühstück mit der offiziellen Begrüßung. Im ehe­ma­li­gen Musiksaal hieß Jo­hann Staudner die Teilnehmer will­kom­men und er wünschte ih­nen zwei erfolgreiche und für die Maristenfamilie se­gens­rei­che Tage. Anschließend wurden in kleineren Gruppen zunächst die Bibelstellen zum Begriff Barm­herzigkeit betrachtet. Ein Reflexionsbogen erleichterte ihnen dabei auch, sich der eigenen Stärken und Schwächen zu diesem Thema bewusst zu werden, um so Vorsätze für den bevorstehenden Tag zu fassen. Dem theoretischen Teil folgten praktische Grup­penarbeiten, die sich alle auf den Leitgedanken dieses Pfingsttreffens ausrichteten. Eine Gruppe begann damit, Kerzen mit Motiven und Texten der Barmherzigkeit zu ver­zieren. Die Buben und Mädchen dürften diese dann am Ende des Tages mit nach Hause nehmen. Eine weitere Gruppe bemalte zahlreiche Steine, um diese dann am Abend am Haupteingang zur Schule in Gittersäulen zu legen um damit eine Pforte der Barm­her­zig­keit für die Schule zu bauen. Eine andere Gruppe stellte Gipshände her, um darin dann Teelichter abstellen zu können. Wieder eine weitere Gruppe war damit be­schäf­tigt, für die Klassenräume Vorrichtungen für eine Gebetsecke zu bemalen. Betreut wur­den sie dabei von Johanna Aschenbrenner, Alfred Urban, Franz Strigl, Christian Röhrl, Frater Michael Schmalzl, Frater Georg Bock und den Lehrkräften aus Mindelheim.

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Am Samstag Abend erreichte das Treffen einen seiner Höhepunkte mit dem ge­mein­sa­men festlich gestalteten Gottesdienst, zelebriert durch Kaplan Alexander Dyadychenko. Als persönliche Erinnerung an dieses gemeinsame Wochenende segnete der Geistliche zum Abschluss der Messfeier für jeden Teilnehmer kleine Steinherzen. Dann folgte ein weiterer Höhepunkt: Das größte Marienherz in der Maristenfamilie erhielt seinen kirch­lichen Segen. Ein großes Herz aus Holz gezimmert, wo die Teilnehmer und dann später auch alle Schüler die Möglichkeit haben werden, an seitlichen Einwurfschlitzen persönliche Gebetsanliegen oder Briefe an Maria einzuwerfen.

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Nach einem gemeinsamen Essen ging dann das diesjährige Pfingsttreffen allmählich seinem Ende entgegen, nicht um vorher jedem einzelnen Dank zu sagen für die schö­nen Tage in Cham, welche durch fleißige Hände ehemaliger Schüler und Lehrkräften der Schule und natürlich die Gegenwart der Jugendlichen selber bereichert wurden.

Johann Staudner

 

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