26 März 2015

Wurzeln der Maristen


Pilgerreise der Lehrer nach Hermitage

Es war für mich ein Vergnügen, mit Lehrern aus verschiedenen Ländern unserer Provinz vom 13. bis zum 16. März an der Pilgerreise nach Hermitage teilzunehmen. Anwesend waren acht Lehrer aus Deutschland, acht aus Irland, zwei aus Schottland und aus Irland ich selbst und Frater John Hyland.

               

Während alle Beteiligten sich der Geschichte von Champagnat bewusst sind, wurde nun eine Gelegenheit geboten, ihn auf viel intensivere Weise kennen zu lernen. Wie sie selbst meinten, erhielten sie die Möglichkeit, weit darüber hinaus von dem, was sie bisher von ihm wussten, ihn nun auf menschlicher und spiritueller Ebene zu verstehen. Alle waren tief beeindruckt davon, mit welcher Intensität er eine große Notlage erkannte und daran schritt, diese zu beseitigen. Sie wurden vertraut mit den Hindernissen, die er zu überwinden hatte, um seine Pläne auszuführen. Dies ist ein echtes Beispiel für unsere Schüler für die Kraft des Durchhaltevermögens, ganz gleich, welche Herausforderungen auch im Wege stehen mögen. Die Errichtung von Hermitage aus dem felsigen Gelände wurde von den Lehrern als ein außergewöhnliches Werk betrachtet und als klarer Beweis der Arbeitsethik der ersten Brüder.

Am Abend des Tages der Ankunft standen das Kennenlernen des Hauses und die Geschichte der Entstehung des Instituts auf dem Programm. Am ersten Tag ging es auf die Champagnattour mit dem Besuch aller wichtigen Stätten seines Lebens, wo wir auch jeweils eine Andacht hielten. Am zweiten Tag wurde nach der Messe die Erkundung des Hauses fortgesetzt mit dem Besuch des Zimmers von Marzellin, wo wir Gelegenheit zu einer Meditation hatten. Dies war für alle der Höhepunkt des Aufenthalts. Am Nachmittag ging es nach Fourvière, und dann gab es die Gelegenheit, die Stadt Lyon zu besichtigen.

Wir waren beeindruckt von der Gastfreundschaft im Haus, es wurde keine Mühe gescheut, damit unser Aufenthalt ein fruchtbares Erlebnis wurde. Die Pilgerreise trug auch dazu bei, dass alle sich des internationalen Charakters dieser Erfahrung bewusst wurden. Es ist sicher einfacher, nur unsere eigene Schule zu sehen und nicht darüber hinaus mit der Realität der großen Welt der Maristen verbunden zu sein. Viele aus unserer Gruppe drückten ein gewisses Gefühl der Verantwortung aus, die Geschichte der maristischen Werte auf der Grundlage des tiefen Glaubens von Maria an andere weiterzugeben. So war die Pilgerfahrt auch eine großartige Gelegenheit, Lehrer aus verschiedenen Gegenden der maristischen Welt kennen zu lernen und unsere Erfahrung, Marist zu sein, mit anderen zu teilen.

Es war für die Lehrer aus den verschiedenen Ländern der Provinz eine große Hilfe, mit dem Aufbau von Beziehungen untereinander zu beginnen und schuf eine Basis, auf der man in den kommenden Jahren aufbauen kann.

Frater P.J. McGowan

 

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