18 November 2014

Spiritualität und Berufung


Provinzworkshop in Freising

Am Wochenende über Allerheiligen trafen sich die Maristen aus unserer Provinz bei einer brüderlich-schwesterlichen Atmosphäre in Freising, wo es bei einem Workshop um das Thema ging: „Maristische Spiritualität und Berufung”. Unter der sehr pädagogischen Leitung von Frater Tony Leon aus Australien und von Bernice Reintjens aus den Niederlanden wurden wir eingeladen, Informationen zu bekommen, mit Hilfe verschiedener Techniken nachzudenken und zu beten.

Wir wurden ebenfalls dazu eingeladen, einen Weg zu gehen, der von der Wichtigkeit der Selbsterkenntnis ging, damit man erfolgreich evangelisieren kann.

Uns wurde eine erste Frage gestellt: „Wer bin ich?” Nicht was die anderen von mir denken, sondern das, was ich von mir denke. Wie kann ich mich selbst entdecken und wie kann ich meine Berufung entdecken, wenn nicht durch eine Gemeinschaft, mit der ich verbunden bin, das heißt, durch meine Beziehungen zu den anderen? Das ist ein Schlüsselwort! Es wurde uns mehrmals in Erinnerung gerufen! Das ist sicherlich der Leitfaden dieses Wochenendes.

Nach einer kleinen Übung, wo wir Maria betrachteten, sehen wir sie in Verbindung mit ihrer Base, mit ihrem Sohn, mit Joseph; und so entdecken wir ihr Gesicht! Wir betrachteten davon zwei Aspekte: die Freude und der Schmerz, die Geburt Jesu und sein Sterben. Sie ist also der Widerschein des Gesichtes der Kirche, die die Freude kennt, aber auch den Schmerz. Das ist die Botschaft, die wir verkündigen müssen, nicht durch Worte, sondern durch das Leben: „Unsere Aufgabe besteht nicht darin, für das Evangelium anzuspornen, sondern es zu leben.”

Frater Maurice Godenir

  

 

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