28 April 2016

Maristen in Europa


Treffen der Kommission „Brüder und Laien“ in Freising

Das Treffen dieser europäischen Kommission fand von Freitag, 1. April bis Sonntag, 3. April 2016 im Bildungszentrum Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Domberg in Freising statt.

Die Teilnehmer Frater Teodorino Aller (Compostela), Pep Buetas (L’Hermitage), Jo­se­ba Louzao (Ibérica), Marta Portas (L’Hermitage) nutzten den nahegelegenen Flughafen für ihre Anreise aus Spanien, ebenso wie Frater Javier Espinosa (Büro für die Laien) aus Rom. Wolfgang Hacker (Europa Zentral-West) übernahm die Organisation vor Ort. Frater Ventura Perez (Mediterránea) reiste wegen Erkrankung nicht an, nahm aber am Sonntag an einer Videokonferenz teil.

EuropeesTeamFreising1    EuropeesTeamFreising2

Nachdem am Freitag gegen 10 Uhr der letzte Teilnehmer am Flughafen abgeholt wor­den war, nutzte die Gruppe die Gelegenheit für einen Kurzbesuch der Münchner Alt­stadt. Marienplatz, Viktualienmarkt, Alter Peter ließen die Gäste bei schönem Wetter das Münchner Flair genießen. Zurück in Freising war die erste Arbeitseinheit eine Vi­deokonferenz mit Ana Sarrate (Ibérica), die über MCH Proceso laical berichtete. Nach einer Abendandacht und dem anschließendem Abendessen, nutzten die Teilnehmer in der Korbiniansklause die Gelegenheit zum Austausch mit den noch anwesenden Mit­glie­dern des Provinzkapitels.

Der Samstag begann um 7 Uhr mit einer Morgenandacht. Nach dem Frühstück begann die zweite Arbeitseinheit um 8:30 Uhr. Thema dieser und der folgenden Einheiten war die Vorbereitung des Welttreffens der Kommissionen, in Hermitage von 2. mit 9. Ok­to­ber 2016. Hierzu wurden im Vorhinein umfangreiche Unterlagen zugemailt, die nun gemeinsam durchgesprochen wurden. In diesem ersten Stadium der Vorbereitung ging es um 3 Themen:

  • Vorschläge des Generalrates
  • Aus- und Weiterbildungsprozesse für Laien und Brüder
  • Bindung, Zugehörigkeit und Gemeinschaft

Der Tagesablauf war nun gekennzeichnet von mehreren Arbeitseinheiten, die nur durch die Mittagspause unterbrochen wurden. Der konzentrierte und effektive Aus­tausch erfolgte überwiegend in Spanisch, wobei von Zeit zu Zeit Pep Buetas ein Re­sü­mee ins Englische übersetzen musste, bzw. die Beiträge von Wolfgang Hacker ins Spa­ni­sche übersetzt werden mussten. Gegen 18:30 Uhr waren zwei der drei Themen be­ar­bei­tet und nun konnte der Zeit nach dem Abendessen, in der ab 20:30 Uhr der Classico Barcelona-Madrid übertragen wurde, entgegengefiebert werden.

Nach der Sonntagsandacht und dem Frühstück stand die Bearbeitung des dritten Themas an, zu der auch Frater Ventura per Videokonferenz zugeschaltet war. Gegen 12:30 Uhr endete das Arbeitstreffen.

Festzuhalten bleibt, dass Brüder und Laien die Nachfolge maristischer Ideale in un­ter­schiedlicher Weise in ihrem Leben realisieren, sodass sowohl die Erstellung eines Aus- und Weiterbildungsprogrammes, sowie die Kriterien für eine Bindung bzw. eine Zu­ge­hö­rigkeit zur Gemeinschaft, nicht leicht zu bestimmen sein werden. 

Dankbar für den intensiven Austausch verabschiedeten sich die Teilnehmer von­ei­nander um 14:30 Uhr und vereinbarten, in einer Videokonferenz Ende Juni, die Un­ter­lagen für die zweite Vorbereitungsphase miteinander durchzusprechen.

Wolfgang Hacker
(Mindelheim)

 

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