29 Oktober 2015

Solidarität


Treffen der NGOs der Maristen in Europa

Vom 5. bis zum 7. Oktober wurde im Generalhaus in Rom ein Treffen von Vertretern der europäischen maristischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) abgehalten. Zur Teilnahme hatte die Maristische Stiftung der Internationalen Solidarität (FMSI) einge­laden.

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Frater Edgard Iserentant war einer der Teilnehmer aus unserer Provinz. Er hat den fol­genden Bericht gesandt.

Rückblende

Beim Generalkapitel 1993 beschloss die Kongregation, auf dem internationalen Gebiet der Verteidigung der Kinderrechte aktiv zu werden. Dies war die Gründung des BIS (Büro internationaler Solidarität). Aber wir wollten auch offiziell von der UN anerkannt werden. Nicht so leicht! Daher wurde 2007 in Italien die FMSI gegründet: Maristische Stiftung der ILogoFMSInternationalen Solidarität, um BIS zu erset­zen. FMSI wurde von der italienischen Regierung 2008 als „Gemeinnütziger Sozialverein“ anerkannt. Dieser wurde offiziell eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die im Jahre 2011 von der UN anerkannt wurde. FMSI wollte sich dann in Genf niederlassen, Sitz des „UN-Menschenrechtsrats“. Ist dies nicht der beste Ort, um sich weltweit für die Rechte der Kinder einzusetzen?

Das Treffen in Rom

FMSI hat sich als Ziel gesetzt, ein Netz für alle Aktivitäten maristischer Solidarität in der Welt zu schaffen. Aber vor allem muss man sehen, was bereits vorhanden ist. Daher haben Frater Manel Mendoza und Frater Mario Meuti, beide verantwortlich für FMSI, der erste in Genf, der zweite in Rom, vorgeschlagen, Treffen auf verschiedenen Konti­nenten zu organisieren. Das Treffen in Guatemala-Stadt (17. – 19. August 2015) erfasste für die Amerikaner, was bereits auf der Ebene der verschiedenen NGOs oder sozialen Verbände bezüglich der Hilfe für Kinder, besonders der ärmsten, besteht.

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Unser Treffen in Rom sollte die Delegierten der verschie­denen eu­ropäischen Provinzen zusammenführen. Unsere Provinz wurde vertreten von Frater Gerhard Ippisch und Herrn Peter Dierl für den „Missionsverein“ und Frau Renate Hacker für „Maristi­sches Volontariat“ (CMI) in Deutschland und von Frater Roberto Di Troia und mir für das „Belgische Missionswerk“ von Genval. Frater Douglas Welsh konnte nicht kommen und sandte eine Diaschau über das Indien-Projekt von seiner Schule in Dundee (Schottland).

Nach der Vorstellung der NGOs und der Hilfsaktionen für Kinder in den verschiedenen Provinzen (besonders in Spanien gibt es viele) wurde über das Ergebnis des Treffens in Guatemala-Stadt gesprochen. Können wir in dieses „amerikanische“ Schema einstei­gen? Recht lebhafte Beiträge zeigten, dass Europa nicht Amerika ist. So wird der „Alte Kontinent“ in ganzer Freiheit seine eigenen Ziele verfolgen!

Ergebnis

Die Fratres Manuel und Mario müssen noch ein ähnliches Treffen in Asien-Pazifik und in Afrika im Jahr 2016 organisieren, um die Reise in der „Maristenwelt“ zu beenden. Achtung! Ein internationales Netz der Zusammenarbeit für Kinder- und Jugendhilfe heißt nicht Zentralisierung. FMSI möchte genau wissen, auf wen und worauf sie zählen kann, um auf die verschiedenen Projekte reagieren zu können, damit Kinder und Ju­gendliche in ihrem Leben lächeln und es entfalten können. Ist dies nicht auch unser aller Bestreben!

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Ein weiterer Artikel über dieses Treffen ist hier erschienen:
http://www.champagnat.org/400.php?a=6&n=3752

 

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