5 Mai 2015

Maristen in Europa


Valladolid 2015: Treffen der im Ruhestand befindlichen Brüder

Nach dem Treffen von jüngeren Brüdern der Provinz in Moyle Park (Dublin) Ende März hat der C.E.M. auch ein Treffen vom 6. – 12. April für Brüder über 70 in Valladolid organisiert.

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Etwa 30 pensionierte Brüder haben an diesem Treffen teilgenommen, das sehr fröhlich und brüderlich war. Bei diesem Treffen waren auch sechs Brüder der Animationsgruppe unter der Leitung von Frater Antonio Leal und drei Übersetzer dabei. Aus unserer Provinz Europa-Zentral-West nahmen die Fratres John Hyland, Angelo Stewart und Mel Kenny aus Irland teil, dazu Frater Alan Hargan aus Schottland und die Fratres Robert Ligon und Albert Thomé aus Belgien.

Das Treffen hat das Kennenlernen der Brüder aus den verschiedenen anderen Provinzen begünstigt, wie auch den interessanten Austausch über Erfahrungen der Brüder bezüglich Sendung. Besonders muss man hier den Bericht der Fratres Henri Bonnet (Hermitage) und Benito Hinojal (Mediterranea) hervorheben, die in Algerien und Rumänien arbeiten.

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Da in diesem Jahr der 500. Geburtstag der heiligen Theresa von Jesus gefeiert wird, hatten die Organisatoren die gute Idee, Frater Manuel Mesonero und Frau Chello einzuladen, die uns über die mystische Erfahrung der heiligen Theresa und von Marzellin Champagnat berichteten. Kann man darin eine Einladung sehen, ein mystischer Bruder und Prophet für die heutige Welt zu sein, wie es die Generalkonferenz vorgeschlagen hat? Jedenfalls war es eine gute direkte Vorbereitung für unseren Besuch des Klosters „Encarnation“ in Avila und der „Universität der Mystik“, die einige hundert Meter weiter liegt. Ein weiterer Ausflug hat uns nach Salamanca geführt und zum Karmelitenkloster in Alba de Tormes, wo die heilige Theresa die letzten Jahre ihres Lebens verbracht hat.

Bei einem unserer letzten Gespräche ging es um das Thema des Briefes von Frater Emili mit dem Titel: „Die Zukunft hat ein Herz wie ein Zelt“. Darin zitiert er den Satz des heiligen Augustin: „Die Hoffnung hat zwei wertvolle Kinder: die Entrüstung und der Mut. Die Entrüstung, wenn man sieht, wie die Dinge laufen, und der Mut, ihnen nicht zu erlauben, dass es so weitergeht.“

Als Schlussfolgerung: Als pensionierte Brüder können wir uns folgende Fragen stellen: „Welche Herausforderungen sehe ich heute für mein maristisches Leben?“ und „Welche in diesen Tagen nun gemachte Erfahrung kann mir persönlich helfen?“

Frater Albert Thomé

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