13 Mai 2018


Treffen mit dem Thema „CREDO“.

Im Rahmen der „Tage in Genval“ fand am Samstag, 05. Mai 2018, in Genval (Belgien) ein Treffen statt, wo es um das Credo ging, genauer gesagt, um den ersten Teil im Glaubensbekenntnis: „Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen“.

Mehr als 40 Personen hatten sich zu dieser Tagung angemeldet und haben an den gemeinsamen Überlegungen mitgewirkt, wo es doch um die Wirklichkeit des Glaubens ging, einem Gott-Vater, den wir im Innersten unseres eigenen Lebens begegnen können. Diese Gnadengabe wird jedem gewährt, der darum bittet. Im Licht der biblischen Lehre und des Zeugnisses von dem einen oder anderen Menschen konnten sich die Teilnehmer über ihren eigenen Glauben bewusst werden, über ihr eigenes Vertrauen zu diesem einen Gott, der schließlich nur Liebe ist. Er gibt sich uns durch sein Wort, das sich in seinem eigenen Sohn augenfällig zeigt, der gekommen ist, um uns Gott als seinen, aber auch unseren Vater zu zeigen.

Die Teilnehmer kamen aus allen Ecken Belgiens; auch Frater Gerard de Haan als stellvertretener Provinzial kam aus den Niederlanden zu uns, um an dieser brüderlichen Begegnung teilzunehmen.

Ein zweites Treffen, das über das Thema SOHN geht, wird im November stattfinden, als Vorbereitung auf Advent und Weihnachten.

16 April 2018


Das Labyrinth

Das Labyrinth von Westerhelling

Ein Labyrinth? Viele Menschen kennen so etwas nicht und auch nicht seinen Nutzen. „Was ist das, ein Labyrinth?“  Eine Frage, die man in seiner Umgebung oft hört.

Bei einem Wochenende mit unseren studierenden Gästen im Haus der Stille (Stiltehuis) von Westerhelling (Nimwegen) habe ich ihnen kurz das Bestehen eines Labyrinths in unserem Gelände gesagt und habe ihnen auch die Gründe dazu gesagt. Da einige davon ein gewisses Interesse zeigten, habe ich ihnen die beste Art geschildert, wie man den Labyrinthweg benützt. Zuerst muss man natürlich den Eingang des Weges finden, der von fünf großen Steinen und einer Informationstafel gekennzeichnet ist.

Die Idee zum Bau eines solchen Labyrinths kam von Frater Gerard de Haan, der damit die Zweihundertjahrfeier unserer Institutsgründung hervorheben wollte.

Das Labyrinth hat die gleiche Form wie das, das man in der Kathedrale von Chartres bestaunen kann. Gerard Löbker, ein Karmelit, hat anfangs Februar 2017 die Verwirklichung des Projekts gestartet. Er bediente sich dabei wesentlich von Bauresten und verschiedenen roten Backsteinen, um den Labyrinthweg zu formen. Die Länge betrug für Hin- und Rückweg einen Kilometer. Als Werkzeug benützte er hauptsächlich seine Hände, kleine Geräte und viel guten Willens.  Man muss sagen, dass das Ergebnis erstaunt. Das Labyrinth schafft wirklich um sich herum eine Art geheimnisvoller Atmosphäre, der Einheit und der Brüderlichkeit. Es lädt wirklich die Benützer zu einer inneren Pilgerreise ein.

Die offizielle Einweihung fand am 6. Juni statt, am Fest unseres heiligen Marzellin Champagnat. Frater Gerard sprach einige Segensworte und lud danach die Anwesenden ein, „sich auf die Reise zur Entdeckung ihres Herzens zu begeben“.

Ja, das ist wahr! Wenn man sich auf den Weg des Labyrinths begibt, hat man noch keine Gedanken darüber, was man vielleicht spüren wird. Man kann sich nicht verlaufen; das ist schon ein Vorteil! Eine Rückbesinnung auf sich selbst ist wahrscheinlich kürzer als der Rückweg in den Alltag. Den Interessierten wird angeraten, auf halben Weg für eine Pause zu nützen, um sich folgende Fragen zu stellen: „Welche Gefühle entstanden bei mir unterwegs? Welchen Einfluss könnten sie haben, wenn ich zu meinem normalen Leben zurückkehre?“  Es kommt dann der Augenblick, den Weg zu kürzen und sich von Neuem zum Startpunkt zu begeben. Die Wege des Labyrinths sind unvorhersehbar. Manchmal hat man den Eindruck, einerseits nicht weit von der Mitte zu sein, andererseits am äußersten Rand des Labyrinths, um sich schließlich und plötzlich in der Mitte zu finden. Ist dies vielleicht der Hinweis auf unser gegenwärtiges Leben?

Das Labyrinth hat seit seinem Bestehen etliche Leute berührt. Vor kurzem hat mir jemand Folgendes anvertraut: „Ich bemerkte, dass ich Angst hatte, mich auf dem Weg zu verirren; und dann, beim Überprüfen des Weges, sah ich Fußspuren. Dann wurde mir bewusst, dass ich oft dem Weg folgte, den mir andere vorgaben. Mein Entschluss war, zukünftig zu versuchen, meinen eigenen Weg zu gehen“

Eine andere Person mit Burnout sagte mir: „Ich fand den Pfad des Labyrinths sehr interessant, weil ich merkte, dass der Hinweg und der Rückweg gleich lang waren. Meine aktuelle Situation kommt wahrscheinlich aus den zahlreichen Verirrungen in der Vergangenheit. Mein Fazit ist nun, dass keine Eile notwendig ist und dass der Rückweg (ins Leben) noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird.“

Eine der Jugendlichen im Haus der Stille plagt ihren Perfektionismus und machte folgende Erfahrung: „Ich bin zweimal den Weg des Labyrinths gegangen. Beim ersten Mal nahmen mich die schönen rotfarbenen Farben eines Baumes (Japankirsche) in der Nähe des Labyrinths gefangen.  Bei meinem zweiten Lauf merkte ich, dass der Baum mit den wunderbaren Blättern aber auch viele abgestorbene Blätter hatte. Dies hat mich berührt; denn trotz der vertrockneten Blättern behielt der Baum seinen ganzen Glanz. Ich verstand, dass das Wesentliche nicht in der Perfektion besteht und dass die wenigen vertrockneten Blätter nicht die persönliche Schönheit wegnehmen kann.“

Von einem Fenster des „Stiltehuis“ kann man einen Blick auf das Labyrinth werfen. Daher konnte einer der Jugendlichen sehen, wie ein Fuchs das Labyrinth durchquerte. Man kann auch mit Bewunderung feststellen, dass zahlreiche Blumen überall im Garten zu wachsen beginnen, dass gelbe Narzissen das Labyrinth umgeben und dass andere Kräuterpflanzen, wie zum Beispiel Kamille, um den Park herum aus der Erde sprießen. Es lebe der Frühling!

Ich hoffe, dass in den kommenden Jahren viele Menschen kommen, um das Labyrinth zu durchlaufen. Ob es das erste Mal ist oder ein weiteres Mal – und durch das Durchschreiten mit einer neuen Erfahrung für ihren Alltag bereichert werden

Jacques Scholte

 

4 April 2018


An Easter Gesture

Am Freitag, 23. März, haben sich im Institut „Sainte Marie“ in Arlon (Belgien), einer früheren. Maristenschule, etwa 400 Jugendliche getroffen, um an diesem Vormittag gemeinsam Eucharistie
unter dem Zeichen der Ostersymbolik zu feiern.
Bei dieser Gelegenheit hat Frater Albert von Habay-La- Vieille, der wegen seines vielfältigen
Engagements in der Schule recht bekannt ist, einer zwölfjährigen Schülerin nach einer kurzen
Erklärung die Ikone überreicht, die von Herrn Nektarios Mamais für das Generalkapitel geschaffen
wurde.
Das Mädchen hat dann diese Ikone in symbolischer Weise an den Direktor der Schule, Herrn Michel
Colling, weitergegeben.
Dies war eine wunderbare Gelegenheit, Schüler und Lehrerschaft zu sensibilisieren, um den Alltag im
Geist von Marzellin Champagnat zu leben.

13 Februar 2018


Ein Tag zur Vorbereitung auf Fastenzeit 2018, wie man sie leben kann.

Im Rahmen meines dreitägigen Besuchs in Genval, wurde der zweite Tag, 10. Februar 2018, im Haus der Kommunität Maria Mittlerin in Genval gehalten.

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21 September 2017

Maristen in Europa


Die Maristen in Syrakus und das Drama der Flüchtlinge in Europa

Gemäß der Einladung unseres Generalsuperiors der Maristenbrüder von Frater Emili Turú in seinem Brief „Tanz der Sendung“ wurden internationale Gemeinschaften ge­gründet zum Zweck, eine maristische Antwort auf die neuen Herausforderungen zu geben, die sich 200 Jahre nach der Gründung unseres Instituts ergeben. Daher wurde das Projekt Lavalla200> ins Leben gerufen. Als Ergebnis dieses Projektes wurde im Oktober 2016 für Europa die Maristenkommunität von Syrakus (Sizilien) gegründet mit dem Hauptziel, den allein in Italien ankommenden Kindern und Jugendlichen, Flüchtlingen und Immigranten zu Hilfe zu kommen.

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14 September 2017

Generalkapitel


Die erste Woche des Generalkapitels

Gerne zeigen wir hier einige Bilder der ersten Woche des Generalkapitels, das am 8. September begonnen hat und in Rionegro in Kolumbien stattfindet.

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8 September 2017

Generalkapitel


Interview mit dem Generalsuperior Frater Emili Turú

Die Amtszeit von Frater Emili Turú als Generalsuperior der Maristenbrüder endet wäh­rend des Generalkapitels, das heute in Rionegro (in der Nähe von Medellin in Ko­lum­bien) beginnt. Einige Tage vor der Eröffnung des Kapitels beantwortete Frater Emili auf der Website des Instituts, www.champagnat.org, einige Fragen in einem Interview.

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31 August 2017

Maristen in der Welt


Zu Hause… am anderen Ende der Welt

Eine Konferenzhalle. Menschen sitzen an Tischen, halten inne in der Betrachtung von Bildern. Eigentlich eine ganz normale Konferenzsituation (übrigens, die Person in dem lila Pullover bin ich). ABER: All die Menschen auf dem Bild sind Lehrer und Schulleiter an einer der 53 Maristenschulen in Australien. Die Konferenzhalle befindet sich in einem katholischen Zentrum in Melbourne. Weiter »

22 August 2017

1817-2017


Zweihundertjahrfeier der Provinz in Hermitage

60 Brüder und Laien aus der Provinz Europa-Zentral-West haben sich vom 11. – 14. August in Hermitage versammelt, um das 200. Jubiläum unseres Instituts zu feiern. Schon im März dieses Jahres hat Frater Seán Sammon einen Workshop für die Brüder unserer Provinz angeboten, wo es um das vom Vatikan herausgegebene Dokument über „Brüder in der Kirche“ ging. Die jetzige Versammlung in Hermitage hatte als Thema „Eine Brücke für die Zukunft“, wo es um Spiritualität und Sendung ging. Weiter »

15 August 2017

Generalkapitel


Vorbereitung auf das Generalkapitel

Am Freitag, den 8. September wird in Rionegro in Kolumbien das 22. Generalkapitel der Maristenbrüder eröffnet. Wir machen Sie gerne darauf aufmerksam, dass man auf der Website des Instituts, www.champagnat.org eine spezielle Kapitelseite in den vier offiziellen Sprachen des Instituts (Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch) ein­gerichtet hat.

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